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Das erste Wochenende ohne technische Probleme

12.09.2016 – Lange hat es gedauert, bis wir uns an einem Sonntagabend über ein problemfreies Rennwochenende freuen konnten.

Der Abflug ins Grüne vor zwei Wochen in Oberhallau hat seine Spuren hinterlassen und der Reparaturaufwand war nicht ganz ohne. Nach der Schadenanalyse die Ersatzteile bestellen und etliche Stunden reparieren. Tja, wer auf der Strecke viel riskiert, setzt die eine und andere ruhige Nacht in den Sand. Die letzte Schraube am Donnerstagabend noch festgezogen, Auto verladen und um Mitternacht trafen wir am Gurnigel ein. Wie schon zwei Wochen zuvor in Oberhallau war es auch hier im Bernischen Gantrischgebiet an allen drei Tagen sonnig und richtig warm. Kein einziger Regentropfen und das, obwohl am Sonntagnachmittag über dem Thunersee – unweit vom Gurnigel – eine Gewitterwarnmeldung rausging.

Der letzte Start am Gurnigel ist schon länger her. Vor 6 Jahren und im strömenden Regen. Damals mit dem RM1, mit welchem wir in der Kategorie E2-SH bei den Rennsportwagen starten mussten. Im Jahr zuvor, im 2009, herrschten trockene Bedingungen und unsere schnellste Zeit war eine 1.52.46. Jetzt waren wir natürlich gespannt, was mit dem SLK340 möglich war. Die drei Trainingsläufe am Samstag waren für uns wichtig, um in Erfahrung zu bringen, dass nach dem Abflug wieder alles perfekt funktioniert. Und das tat es auch. Das einzige Teil, was uns fehlte, war die Beleuchtung am Rennwagen. Denn die letzte Rückführung zu später Stunde war fast schon kriminell.

Nach dem erfolgreichen Training verzichteten wir auf das vierte Training am Sonntagmorgen früh und bereiteten uns auf den ersten Rennlauf vor. Wir wussten, der muss passen. Denn aus Erfahrung war schon im vornherein klar, dass durch die vielen Show- und Rahmenprogramme der zweite Lauf erst ganz spät am Nachmittag stattfinden wird. Der Start war mittelmässig, aber der Lauf über die 3734m lange Strecke top. Mit 1.52.54 verfehlten wir unseren besten Lauf aus dem 2009 um acht Hundertstel, setzten aber einen neuen Streckenrekord (Toni Büeler, 2012, 1.55.62) in der Klasse E1. Roger Schnellmann (Mitsubishi Lancer Evo 8) folgte mit 3sec und Romeo Nüssli (Ford Escort Cosworth) mit 5sec Abstand.

Für den zweiten Lauf galt, wie schon vor zwei Wochen, Sicherheit geht vor. Wir wollten nicht nochmals einen Abflug riskieren und waren mit der Zeit von 1.54.52 mehr als zufrieden. Zufrieden über ein Wochenende nach Plan und ohne Probleme. Zufrieden über den Tourenwagensieg mit neuem Streckenrekord. Schnellmann schnappte sich den zweiten Platz (+4sec), Nüssli musste sich im zweiten Lauf wegen technischen Problemen geschlagen geben und Simon Wüthrich (VW Golf Turbo) rutschte auf den dritten Platz (+14sec) vor.

Bei den Rennsportfahrzeugen dominierte einmal mehr Eric Berguerand als Tagessieger vor Marcel Steiner und sicherte sich vorzeitig den Schweizermeistertitel. Herzliche Gratulation Eric, top Leistung für einen „jungen“ Papa.

Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste und letzte Schweizerrennen im Terminplan. Les Paccots in Châtel St. Denis. Das lassen wir uns jetzt natürlich nicht entgehen, obwohl wir da noch nie am Start standen. Das Jahr 2016 sollte eigentlich ein Testjahr werden und nun führen wir das Klassement bei den Tourenwagen an. Der Schweizermeistertitel ist in Griffnähe. Und wer weiss, vielleicht bringt uns der Sponsoren-Aufkleber von Gaffuri3D.ch erneut Glück.

Bis bald, wir sehen uns in wenigen Tagen…

Sonja – Team Meisel Motorsport

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