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Der erste SLK340-Start auf deutschem Boden

09.08.2016 – Was haben wir uns auf das Rennwochenende in Osnabrück gefreut und einmal mehr wissen wir, Osnabrück ist die weite Anreise immer wert. Und dafür gab es viele Gründe. Die Organisation einfach top, für jedes Anliegen eine Lösung und die Organisatoren und Helfer immer freundlich und hilfsbereit. 2011 waren wir das letzte Mal hier am Start. Damals noch mit dem RM1, auf den wir an diesem Wochenende oft angesprochen wurden. Denn damals konnten wir mit ihm und dem Tourenwagensieg vorzeitig den Meistertitel 2011 sichern, weshalb Osnabrück auch in dieser Hinsicht in guter Erinnerung für uns blieb.

Zum ersten Mal stand der SLK340 an einer deutschen Startlinie. Und da die Veranstaltung auch nach FIA-Reglement ausgeschrieben war, konnten wir auf Auspufftöpfe verzichten und die Dezibel-Begrenzung ausser Acht lassen. Sound pur für die x-tausenden von Zuschauer, Freunde und auch für uns. Ein weiterer Grund für die Teilnahme waren auch die vielen „ausländischen“ Freunde, die wir teilweise seit Jahren nicht mehr gesehen und gesprochen haben. Schön war’s, euch wiederzusehen. Und dann war da noch eine sehr persönliche Aktion mit dem Aufkleber dreier Namen für einen speziell lieben Freund. Lieber Thomas, danke, dass du unser Freund bist und danke für deine emotionale Aktion. Du hast uns extrem tief berührt!

Aber nun zum Rennwochenende selbst. Nach der Ankunft am Freitag Morgen in der Früh gönnten wir uns erst einmal zwei, drei Stunden Schlaf, bevor wir mit dem Einrichten des Fahrerlagerplatzes begannen. Das Wetter spielte über das ganze Wochenende mit; nur am Freitag Nachmittag zog eine kleine Regenwolke mit kurzen, aber heftigen Windböen über das Renngelände. Nach der administrativen und technischen Abnahme am Freitag Nachmittag blieb uns genügend Zeit für gesellige Momente und Gespräche mit Fans und Rennsportinteressierten. Die immer wieder gestellte Frage, wieso wir in der Kategorie E2 (Rennsportfahrzeuge) und nicht in der Kategorie E1 (Tourenwagen) starten, war jedes Mal schnell beantwortet und liegt an den Regulatorien des DMSB. Auf jeden Fall werden wir, solange das Reglement unverändert bleibt, mit Sicherheit keine deutsche Meisterschaft fahren. Schade für die Bergrenn-Fans, schade für uns.

Am Samstag früh pünktlich um 8Uhr begann der Trainingstag. Von den vier geplanten Läufen konnten wegen Unterbrechungen nur drei gefahren werden. Wir waren mit unseren Läufen sehr zufrieden. Der SLK340 funktionierte, wie schon an den beiden Rennwochenenden zuvor, ohne grosse Probleme und im dritten Lauf konnten wir auch eine Zeit unter einer Minute fahren.

Auch wenn das Jahr 2016 für uns ein Testjahr ist und wir um keine Punkte fahren, schielten wir mit einem Auge auf die Zeiten der Tourenwagen und mit dem anderen Auge auf die Zeit von Norbert Brenner mit seinem Tourenwagenstreckenrekord mit 58.620 aus dem Jahr 2008. Mit unserem 1. Rennlauf mit 58.687 verfehlten wir diese knapp. Somit war das Ziel für den 2. Lauf klar. Unter 58.62 fahren. Der Start gelang recht gut, die Fahrt war fehlerfrei, aber nur bis zum Ausrollen. Kurz vor dem Zieleinlauf blieb der SLK340 stehen. Ein erster Check zeigte, Motor ok, Gangschaltung ok, Getriebe ok. Die Vermutung von Reto lag bei Kupplungsschaden oder defekter Achswelle. Noch vor Ort in Osnabrück konnten wir dann einen Defekt der Kupplung ausschliessen und gingen von einem Schaden am Achswellengelenk aus. Auf jeden Fall vor Ort nicht reparabel und wir mussten vorzeitig die Segel streichen. Tags darauf im Autohaus und bei genauer Analyse stellten wir fest, dass die Schrauben des Achswellengelenk allesamt abgeschert waren. Fazit: noch stärkere Schrauben verbauen, die Enttäuschung hinter uns lassen und nach vorne gucken. Nach vorne zum Bergrennen in Les Rangiers in zwei Wochen. Ein kleiner Trost war zumindest die Erkenntnis, dass keiner der Tourenwagen unsere Zeit von 58.687 unterbieten konnte.

Trotz der unerfüllten Erwartung an den norddeutschen Erfolg hat sich der weite Weg gelohnt und wir erinnern uns zurück an ein perfekt organisiertes Rennen mit lieben Menschen im und ums Rennen. Vielen herzlichen Dank an die Organisatoren und an alle, die zu diesem tollen Wochenende beigetragen haben.

 

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