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Erneut Streckenrekord und Tourenwagen-Gesamtsieg in Ayent-Anzère

25.07.2016 – Noch am Samstagmittag war nicht sicher, ob wir überhaupt einen Trainingslauf fahren können. Denn diesmal war es umgekehrt. Der SLK340 stand rennbereit im Fahrerlager, aber von Reto weit und breit keine Spur. Nach seinem Urlaub stand für Donnerstag und Freitag noch ein Technikkurs von Mercedes auf der Terminliste und der Flug am Freitagabend von Spanien nach Genf war auch schon gebucht. Wer Reto kennt, kann sich seine Reaktion vorstellen, als ihm mitgeteilt wurde, dass der Flug ausfällt. Die einzige Möglichkeit war dann ein Alternativ-Flug am Samstag mit Landung um 11 Uhr in Basel. 270km vom Fahrerlager entfernt. Just in Time traf er dann zum dritten und letzten Trainingslauf ein und konnte gleich mit dem E1-Rennfeld zum Start runter geführt werden.

Und es kam, wie es kommen musste. Der Start war gar nicht übel, doch dann zickte die SLK340-Zicke. Während dem Lauf liessen sich die Gänge willkürlich mal rauf und runter schalten und mal eben nicht. Im ersten Moment hatten wir keine Ahnung, was die Ursache sein könnte. Erst die Datenaufzeichnung brachte Licht ins Dunkle. Der Schaltkompressor baute zeitweise keinen Druck auf und wir konnten nur mutmassen, ob es an den Schlägen durch die recht unruhige und holprige Strecke lag oder an der Spannungszufuhr.

Den Kompressor noch mit Schaumstoff abgefedert und zusätzlich auch den alten, bleischweren Starterbooster vom RM1 zur Unterstützung der Spannungszufuhr noch eingebaut, starteten wir am Sonntagmorgen mit einem mulmigen Gefühl zum 1. Rennlauf. Es hat funktioniert und mit 1.41.113 lagen wir mit nur einem Zehntel Vorsprung an der Spitze der Tourenwagen.

Für den zweiten Lauf waren wir dann schon optimistischer, liessen Schaumstoff und Booster verbaut, und nahmen Angriff auf den Streckenrekord (1.40.42) von Bruno Ianniello aus dem Jahr 2013. Ziel erreicht mit 1.38.941. Natürlich waren wir happy. Wiederum schnellste Tourenwagenzeit und zusätzlich den Streckenrekord geknackt.

Für die Punktewertung zählten am Ende die zwei schnellsten Läufe. Mit einem knappen Vorsprung im Zwischenklassement von 1.4sec auf Ronnie Bratschi, dem zweitschnellsten Tourenwagen, konnten wir uns nicht ausruhen. Bei diesem letzten Lauf stand nach der Zieldurchfahrt eine 1.40.499 auf der Zeitentafel. Ohne den Quersteher im unteren Streckenteil und dem Ausrutscher in der letzten Spitzkehre kurz vor dem Ziel hätten wir vermutlich unsere 1.38 vom ersten Lauf noch unterbieten können. Aber hätte wenn und aber zählt nicht. Nur die Addition am Ende des Renntages und mit 2sec. auf Ronnie Bratschi (Mitsubishi EVO 8) und 6.5sec auf Frederic Neff (Porsche 996 Cup), als zweit- und drittschnellster Tourenwagen, konnten wir zufrieden mit unserem Erfolg den Heimweg in Angriff nehmen und uns vom wunderschönen Wallis verabschieden. Natürlich waren wir froh, dass unser Sponsor Délétroz Transports SA uns nicht von der Strecke holen musste. Und herzlichen Dank nochmals an die Organisatoren und die vielen Helfer für die perfekte Veranstaltung.

In zwei Wochen steht bereits das nächste Rennen auf dem Terminplan. Im hohen Norden Deutschland beim Bergrennen in Osnabrück.

bis bald, Sonja

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