Motorsport Meisel
Valvoline Avon Tyres Bloch Partner Vermögensverwaltung Heinz Baumgartner AG Singer Carbon HILLCLIMBFANS Revox Audio Systems Motec autobau car4you
À
Gepostet von sknutti
Ë
( 0 )
' Zurück zu News

= ( 0 )

Deutschland bringt uns kein Glück

04.10.2016 – Zum zweiten Mal in diesem Jahr standen wir an einer deutschen Startlinie. In Mickhausen Nähe Augsburg. Und auch bei diesem Rennen mussten wir, wie bereits in Osnabrück, schon vor Rennende mit technischem Defekt vorzeitig den Heimweg antreten.

Die Anfahrt am Donnerstag in der Nacht war mit gut 300km eine kurze Sache und so blieben auch noch einige Stunden Schlaf übrig. Der Freitag mit herrlich warmer Herbstsonne verflog im Nu. Nebst den ordentlichen Arbeiten blieb richtig viel Zeit für Gespräche mit Fans und Freunden. Herrlich.

Auch am Trainingssamstag zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite und kein einziges Rennfahrzeug musste auf Regenreifen setzen. Unser erster Trainingslauf war ganz ok. Reto kam zwar wieder nur mittelmässig vom Start weg, doch auf der Strecke fühlte sich der SLK340 richtig gut an. Wir verlieren am Start einfach immer noch zu viel Zeit (in den ersten 25m: Meisel 2.2sec, Pregartner und Pailer 1.8sec). Der zweite Lauf war richtig gut und mit der Zeit von 54.076sec bereits 1sec unter unserer jemals gefahrenen Bestzeit (2006; 55.177sec). Bereits bei der Vorbereitung zum dritten Trainingslauf liess uns das Geräusch beim Motorenstart aufhorchen. Das klang seltsam. Dennoch sprang der Motor an und wir stellten uns beim Vorstart bereit. Nach einer längeren Wartezeit, wo wir uns zum Start bereit machen wollten, war dann alles klar. Einmal mehr liess uns – wen wundert‘s – der Anlasser im Stich und der SLK340 fand den Weg am Haken zurück ins Fahrerlager. Anlasser, eine Pendenz, die zuoberst auf der „nächster-Winter-to-do-Liste“ steht. Einen Ersatz hatten wir dabei und die Reparatur war aus Erfahrung nicht mehr so aufwendig.

In der Nacht auf Sonntag begann es wie vorhergesagt zu regnen. Am frühen Morgen klarte dann der Himmel leicht auf. Die Strecke war trotzdem nass. Bis zu unserem ersten Rennlauf trockneten die Streckenabschnitte ausserhalb des Waldes schon leicht ab. Wir montierten Regenreifen. Die Zeit mit 1.06min war zwar gut, aber massive Vibrationen machten uns Sorgen. Der Grund dafür konnten wir bis zum 2. Rennlauf nicht ausfindig machen. Kurz nach Mittag dann der Start zum 2. Lauf. Nach rund 500 Meter ein Knall. Vortrieb weg. Ausrollen. Zurück ins Fahrerlager. Ursache auf die Schnelle nicht gefunden. Ende Bergrennen Mickhausen 2016. Aufladen und nach Hause fahren. Mist! Ärgerlich vor allem, weil wir von Mickhausen direkt nach Sternberk zum Masters fahren wollten. Jetzt müssen wir das leider absagen. Sorry an die Schweizer Delegation, sorry an die Fans.

Gestern Abend konnten wir den Ausfallgrund ausfindig machen. Ein defekter Dockring des Getriebes. Der könnte bis zum Masters grundsätzlich repariert werden. Doch die massiven Vibrationen – sie stammen von einer abnormalen Unwucht an der Kardanwelle – können wir uns noch nicht erklären. Das Risiko, dass die Welle beim Start in Sternberk brechen würde, ist sehr gross. Und die Ersatzwelle ist noch in Arbeit.

So müssen wir wohl oder übel die Saison 2016 mit einem Ausfallrennen beenden. Dennoch sind wir mit den Erkenntnissen aus dieser ersten SLK340-Saison zufrieden, freuen uns über den Schweizer-Meister-Titel und sind bereits mit der Planung der Update’s für die kommende Saison beschäftigt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im 2017 und möchten unseren Sponsoren, Partner, Helfer und Freunden tausend Dank sagen und im November mit euch auf eure Unterstützung anstossen.

Bei uns wird es in den nächsten Monaten ruhig. Zumindest nach aussen. Im Autohaus wird aber die eine und andere Nacht das Licht brennen und wer Lust und Zeit hat, darf uns jederzeit gerne zum Fachsimpeln besuchen kommen. Wir wünschen allen eine gute Winterzeit.

Sonja

Team Meisel Motorsport

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

À
5
Bitte warten...