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Trotz Abflug ins Grüne erfolgreich

29.08.2016 – Oberhallau, malerisches Weindorf, Heimrennen, top Veranstaltung, heisse Temperaturen, erfolgreich und hohe Materialkosten. So in etwa lautet die Kurzumschreibung unseres Rennwochenende in Oberhallau.

Das Bergrennen in Oberhallau war für alle, ob Fahrer oder Besucher, ein richtig schönes Erlebnis. Die Mitglieder des Vereins und die Bewohner von Oberhallau würden ihr letztes Hemd für ihr Rennen geben. Unglaublich schön, sich so willkommen zu fühlen und so viel Hilfsbereitschaft zu bekommen. Vielen herzlichen Dank an den Verein, an die Sportwarte, und an die Streckenposten und unzähligen Helfer. Ein top organisiertes Rennen. Herzlichen Dank vor allem auch an Sugi Ochsner, dessen Bruder und dem Rest der Oberhallauer Truppe, die uns am Donnerstagabend tatkräftig mit dem Aufbau des Fahrerlagers geholfen haben. Und Ihr beiden Ochsners: Danke fürs «Glöggli fürs Geissli» – hat einen Ehrenplatz im Transporter gefunden.

Bis auf die letzten paar Sekunden im letzten Rennlauf war auch unser Wochenende perfekt. Die knappen 30km Anreise am Donnerstagabend waren ein Katzensprung und unser Fahrerlagerplatz – mit Hilfe von Vereinsmitgliedern – im Nu aufgebaut. Der sonnige Freitag ging viel zu schnell vorbei. Plaudern mit lieben Freunden vom KW-Bergcup, ein kleines Apéro mit unserem Sponsor SMC mould innovation geniessen und die ordentliche administrative und technische Kontrolle erledigen. Wir waren topmotiviert für den Trainingssamstag. Der SLK340 funktionierte einwandfrei in den ersten beiden Trainingsläufen und Reto kennt die 3000m lange Strecke ja schon bestens. Wir entschieden uns, das Material zu schonen und meldeten uns im Rennbüro für den dritten Trainingslauf ab.

Die Wettervorhersage für den Sonntag war identisch wie am Samstag. Sonnig und richtig heiss und mehrere Dorfbrunnen lockten für eine herrliche Abkühlung. Der erste Rennlauf für die Fahrer der Kategorie E1 war auf halb Zehn geplant; direkt im Anschluss an den über die Lautsprecher übertragenen Gottesdienst mit absoluter Motorenruhe. Dann der Start. Oh nein, der war nicht perfekt und auch die Laufzeit mit 1.17.69 nicht befriedigend. Da waren wir ja tags zuvor im 2. Trainingslauf schneller (1.17.48). Jetzt mussten wir uns spurten, denn die beiden Tourenwagenfahrer Roger Schnellmann (Mitsubishi Lancer Evo 8) und Romeo Nüssli (Ford Escort Cosworth) sind mit Zeiten um 1.18 nah an unserer Zeit und haben ebenfalls den Streckenrekord von 1.19.69 (Toni Büeler, Mitsubishi Lancer Evo VI RS) aus dem Jahr 2012 geknackt.

Für den zweiten Lauf montierten wir wieder die Pirelli-Reifen vom letzten Rennen in Les Rangiers. Gut gewählt. Der Start gelang viel besser. Mit 1.16.32 unterboten wir nochmals den Streckenrekord und waren sogar ein bisschen schneller als im Jahr 2009, wo wir mit dem RM1 in der Kategorie E2-SH fahren mussten. Unser damaliger Streckenrekord in dieser Klasse mit 1.16.44 hält bis heute Stand. Wir waren gespannt, was Roger und Romeo für Zeiten fahren. Die Erleichterung war gross. Bei beiden leuchtete auf der Zeittafel eine 1.18er-Zeit auf (Schnellmann 1.18.83 und Nüssli 1.18.39).

Für das Schlussklassement zählten wiederum die zwei schnellsten von drei Rennläufen. Und in Addition der zwei Läufe lagen wir mit 3,5sec vor Schnellmann und 5,3sec vor Nüssli. Wir planten einen sicheren dritten Lauf. Der Start war der Beste an diesem Tag. Dies zeigte auch die Messung in den ersten 240 Meter mit 8,01sec gegenüber dem ersten Lauf mit 8,45sec und dem zweiten mit 8,11sec. Die Reifen hatten Grip ohne Ende, die Linie war perfekt und der SLK340 war mit seiner sonntäglichen Höchstgeschwindigkeit mit über 240kmh richtig schnell. Der Ehrgeiz und die Risikobereitschaft nahmen Überhand und liessen den Sicherheitslauf-Gedanken hinter sich. Leider. Des Guten zuviel. Das Heck brach aus, Gegensteuer, doch Reto bekam ihn nicht unter Kontrolle. Er ackerte über die Wiese, Anbauteile flogen weg. Reto fand den Weg wieder zurück auf die Strecke und schleppte sich noch übers Ziel. Die Zeit mit 1.26.72 war nicht mehr von Bedeutung. Bedeutend war aber die Beschädigung. Der erste Blick unter die Haube machte uns keine Freude. Üblicherweise kann man sagen: es ist nicht so schlimm wie es aussieht. Dieses Mal ist es eher umgekehrt.

Wir wissen nicht so recht, ob wir uns mehr über den Tourenwagensieg – vor Schnellmann und Nüssli als Zweiter und Dritter – und den neuen Streckenrekord freuen oder uns über den unnötigen Abflug ärgern. Wie auch immer, jetzt ist erste Priorität, den Schaden analysieren, Ersatzteile organisieren, schnell reparieren und vorbereiten fürs nächste Rennen. In zwei Wochen beim Bergrennen am Gurnigel.

Sonja – Team Meisel Motorsport

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